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Reishi - Glückspilz

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Reishi Pilz der Unsterblichkeit!

Ganoderma lucidum dt.: Glänzender Lackporling jap.: Reishi rundlich, seitlich gestielter Hut mit runzliger Haut, in Auen-, Eichen- und Hainbuchenwäldern auf Baumstämmen, zunächst hellgelb, später rötlich- bis schwarzbraun glänzend.
Herausragend ist die verbesserte Sauerstoffaufnahme des Blutes durch den Reishi, die sich positiv auf die Herzaktivität auswirkt. Er steigert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels, hilft bei verengten Herzkranz-gefäßen, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche.

Dieser Heilpilz hat auch eine sehr positive Auswirkung auf alle Entzündungen im Körper. Und gerade Ent-zündungen entpuppen sich in letzter Zeit als zentraler Vorgang im Körper, denn sie dienen nicht nur dazu, Bakterien zu zerstören und Wunden zu heilen. So haben jüngste Forschungen gezeigt, dass Entgleisungen der entzündlichen Prozesse im Körper auch zu Herzinfarkt, Krebs, Diabetes oder Alzheimer führen können. Somit spielt der Reishi eine zentrale Rolle für unsere dauerhafte Gesunderhaltung bzw. für unsere Genesung.

Insbesondere wirkt der Reishi auch bei Leberentzündungen. Dort forciert er die Entgiftung und führt damit zur Senkung der Blutfettwerte. Seine außerordentliche Wirkung entfaltet er zudem bei Asthma, chronischer Bronchitis, Husten und Atemnot, denn er verbessert die Sauerstoffaufnahme im Blut, was zum Beispiel auch für Sportler sehr nützlich ist. Er führt überdies zur Verbesserung neurologischer Leiden, vor allem bei Kraftlosigkeit, Nervenschwäche, Vergesslichkeit, innerer Unruhe und Schlaflosigkeit. Herzrhythmus¬störungen oder starke Blutdruckschwankungen kann er ins Gleichgewicht bringen.

Weiterhin zeigt der Reishi positive Wirkungen bei Schädigungen der Nieren, akuter und chronischer Hepatitis, viralen Erkrankungen wie Herpes zoster, Hautkrankheiten und hier insbesondere bei Neurodermitis, Muskeldystrophie und Allergien. Auch hat er eine stark entspannende Wirkung auf die Muskeln.

Generell reguliert der Reishi unser Immunsystem und weckt und unterstützt damit die Selbstheilungskräfte unseres Körpers.

Seit 4.000 Jahren sagt man dem Reishi magische Kräfte nach - heute sind sie wissenschaftlich be-wiesen.

Der Reishi wird erst seit rund 30 Jahren kultiviert. Bis dahin war es ausgesprochen schwierig und beschwer-lich, ihn überhaupt zu finden. So musste man der Überlieferung nach oft schon 100.000 alte Pflaumenbäume absuchen, wollte man auch nur ein paar wenige Exemplare von ihm bekommen. Der Pilz war so begehrt und so rar, dass die chinesischen Kaiser eigens für ihn Expeditionen ausrüsten ließen. Kein Wunder, denn im Chinesischen ist der Reishi auch bekannt als „Pilz des langen Lebens" oder als „Kraut spiritueller Kraft". Zum Teil wird er auch als „Zehntausend-Jahre-Pilz" oder gar als „Pflanze der Unsterblichkeit" bezeichnet.

Auf der Suche nach wirkungsvollen natürlichen Maßnahmen wurde eine Selbsthilfegruppe von Eltern an Neurodermitis erkrankter Kinder auf den Reishi aufmerksam. 80 Prozent der Kinder reagierten positiv auf den Heilpilz. D.h. die Neurodermitis bildete sich nach und nach zurück und innerhalb von drei Monaten normalisierte sich das Hautbild.

In China wird der Reishi bereits seit über 4.000 Jahren zu medizinischen Zwecken eingesetzt und man stuft in dort sogar als wertvoller ein, als den Ginseng. In dem bekannten Arzneimittelbuch „Shen Long Ben Tsao", das bereits vor 2.000 Jahren geschrieben wurde, findet sich eine Klassifizierung aller zu dieser Zeit bekann-ten Kräuter. Zur hochwertigsten Gruppe, den „Kräutern Gottes", gehört auch der Reishi. Er wird dort als „König der Heilpflanzen" bezeichnet und nimmt vor allen anderen die erste Stelle ein.

Aus heutiger Sicht sind diese Verehrungen sehr gut nachvollziehbar. Denn fast alles, was man im alten China über die Wirkung des Reishi schrieb, konnte in aktuellen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Zwar war damals der Begriff „Immunkraft" noch nicht bekannt. Doch man meinte dasselbe, wenn man betonte: „Der Reishi-Pilz hilft, Krankheiten zu besiegen, und erhöht die Lebenserwartung des Menschen". Heute ist es gesichert, dass er sowohl vorbeugende Wirkungen wie heilende Wirkungen hat. Er unterstützt in jedem Fall das Energiesystem unseres Körpers und hilft uns, gesund zu bleiben, bzw. wieder gesund zu werden.

Durch Studien nachgewiesene Wirkungen des Reishi:
• Die Histaminfreisetzung wird durch die enthaltenen Triterpene verhindert.
• Es kommt zur Senkung des Gesamtcholesterins in Plasma und Leber über eine verminderte Cholesterinsynthese und / oder einen beschleunig-ten Cholesterinstoffwechsel.
• Reishi ist kann sowohl bei akuter wie chronischer Hepatitis angewendet werden. Bei Leberzirrhose wirkt er antientzündlich und antifibrotisch.
• Die oxidative Schädigung von Leber und Nieren kann verhindert werden.
• Reduzierung von Schmerzen und Hauterscheinungen bei Herpes zoster.
• Unabhängig davon, ob die Einnahme vor oder nach der Bestrahlung (Röntgenstrahlen) erfolgt, kommt es zu einer schnelleren Wiederherstel-lung der ursprünglichen Leuko-, Erythro- und Thrombozytenspiegel.
• Reishi wirkt nervenschützend und fördert die Differenzierung von Nerven-zellen.
Einsatzbereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
Eigenschaften: süß, warm bis neutral
• wirkt auf Magen, Milz, Lunge, Leber, Niere und Herz
• beruhigt und nährt Herz
• tonisiert Qi und Xue, nährt das Blut
• bewegt Toxine und zerstreut Akkumulation
• wirkt adstringierend
• beruhigt den Geist
• als Tonikum
• als Sedativum
• bei Entzündungen, Bluthochdruck, Lebererkrankungen, Krebs, Schlaflosigkeit, Husten, Schwindel, Appetitlosigkeit, Asthma, Bronchitis, Magengeschwüren, Arthritis, Neurasthenie, Nephritis, Höhenkrankheit, Muskeldystrophie und zur Immunmodulation

Quellen:
• Ying-Hua Shich et al.: "Evaluation of the Hepatic and Renal-protective Effects of Ganoderma lucidum in Mice"; Am. Journal of Chinese Med., Vol. 29, Nos.3-4, pp. 501-507, 2001.
• Yasuyo Hijikata, Seika Yamada: "Effect of Ganoderma lucidum on Postherpetic Neuralgia"; Am. Journal of Chin. Med., Vol. XXVI, No. 3-4, pp. 375-381, 1998.
• Hsue-Yin Hsu et al.: "Radioprotective Effect of Ganoderma Lucidum (Leyss. Ex. Fr.) Karst after X-ray Irradiation in Mice"; Am. Journal of Chin. Med., Vol. XVIII, Nos. 1-2, pp. 61-69, 1990.

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